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Prollius fordert Lob des Reichtums

Lob des Reichtums: Buchcover Vermögen bedeutet Verantwortung

Ein „Lob des Reichtums“ fordert der Wirtschaftshistoriker, Unternehmensberater und Publizist Michael von Prollius in seiner gleichnamigen Rezension des von Christian von Bechtolsheim und Andreas Rhein in Zusammenarbeit mit Nicolai Hammersen herausgegebenen Buches „Vermögen bedeutet Verantwortung“ (Verlag Herder 2021). Wohlhabende Menschen gälten als unmoralisch, egoistisch, materialistisch, rücksichtslos, gierig und überheblich. Das Buch biete gleich mehrere abweichende Perspektiven, die die nicht den verbreiteten Vorurteilen über das Luxusleben der Reichen entsprächen. Das gelte sowohl für die Vielseitigkeit und Vielschichtigkeit der Fragen und Antworten, als auch für die ethische Dimension. Wenn eines deutlich werde, dann wie nachdenklich und reflektiert die Wohlhabenden mit ihrer Situation umgingen.

Gesellschaftliche Debatte über Vermögen notwendig

Das Räsonieren über Ungleichheit sei unproduktiv. Es sei im Verlauf der Geschichte und den letzten Jahren endlos viel dazu geschrieben und gesagt worden. Was fehle sei der nächste Schritt, so Prollius. Über die Diskussion über Unvermögen und unterschiedlich verteiltes Vermögen im Sinne von Können hinaus bedürfe es einer gesellschaftlichen Debatte über Vermögen, über Gestalten, über unternehmerisches Handeln zur Verbesserung der Welt. Eine konstruktive Diskussion über den Kapitalismus als die Kraft, die alle Boote hebt, über all die Wohltaten, die Unternehmer seit Jahrhunderten und Jahrtausenden für die Welt geleistet hätten.

Dazu gehöre eine Erörterung der Gründe, Rahmenbedingungen und anzustrebenden Errungenschaften, gerne auch Vorschläge für Preise und Statuen für Unternehmer – und sei es als Geste der Anerkennung, für die, die Menschen der Welt wie mit unsichtbarer Hand wohlhabender, zugleich gesünder und sicherer machten. Ein Lob des Reichtums eben.

„Möge der gleichermaßen aktuelle wie zeitlose Band ein Auftakt sein, das Kapital vom Pranger auf das Podest zu holen“, so der abschließende Wunsch von Prollius.

Eine etwas kürzere Fassung der Rezension ist auf der Webseite Forum Freie Gesellschaft erschienen.

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