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	<title>Credit Suisse &#8211; Vermögensperspektiven</title>
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	<description>Journal für die Diskussion der gesellschaftlichen Aspekte von Vermögen.</description>
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	<title>Credit Suisse &#8211; Vermögensperspektiven</title>
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		<title>Vermögensverteilung: Globale Mittelklasse wächst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Nicolai Hammersen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 07:35:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Credit Suisse]]></category>
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		<category><![CDATA[Medianvermögen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven</a><br />
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<a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven - Journal für die Diskussion der gesellschaftlichen Aspekte von Vermögen.</a></p>
<p>In der weltweiten Vermögensverteilung ist in diesem Jahrhundert ein deutlicher Anstieg der globalen Mittelklasse zu verzeichnen. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse des aktuellen Global Wealth Reports der Credit Suisse, der die Vermögen der privaten Haushalte von 5,3 Milliarden Menschen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de/vermoegensverteilung-globale-mittelklasse-waechst/">Vermögensverteilung: Globale Mittelklasse wächst</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven</a> und wurde geschrieben von <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de/author/nicolaihammersen/">Dr. Nicolai Hammersen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven</a><br />
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<a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven - Journal für die Diskussion der gesellschaftlichen Aspekte von Vermögen.</a></p>

<p>In der weltweiten Vermögensverteilung ist in diesem Jahrhundert ein deutlicher Anstieg der globalen Mittelklasse zu verzeichnen. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse des aktuellen <a href="https://www.credit-suisse.com/about-us/en/reports-research/global-wealth-report.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Global Wealth Reports der Credit Suisse</a>, der die Vermögen der privaten Haushalte von 5,3 Milliarden Menschen weltweit analysiert. Das globale Gesamtvermögen sei um 9,8 Prozent gewachsen, das durchschnittliche Vermögen pro Erwachsenem habe rund 87.500 Dollar erreicht so die Bank. Lasse man Wechselkursschwankungen außer Acht, so sei das globale Gesamtvermögen im Jahr 2021 um 12,7 Prozent gewachsen, die höchste jemals verzeichnete Jahresrate.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vermögensverteilung: Aufstieg der globalen Mittelklasse</h3>



<p>Folgende Trends in der globalen Vermögensverteilung sind laut Credit Suisse zu beobachten:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/The-global-wealth-pyramid-2021-vs-2011-1024x1024.png" alt="Vermögensverteilung: Global Wealth Pyramid 2021 vs. 2011" class="wp-image-2064" srcset="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/The-global-wealth-pyramid-2021-vs-2011-1024x1024.png 1024w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/The-global-wealth-pyramid-2021-vs-2011-300x300.png 300w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/The-global-wealth-pyramid-2021-vs-2011-150x150.png 150w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/The-global-wealth-pyramid-2021-vs-2011-768x768.png 768w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/The-global-wealth-pyramid-2021-vs-2011-1536x1536.png 1536w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/The-global-wealth-pyramid-2021-vs-2011.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<ul class="wp-block-list"><li>Der Sockel der Pyramide schrumpfe. Die Anzahl der Erwachsenen mit einem Vermögen von weniger als 10.000 sei von 2011 bis 2021 um knapp 8 Prozent zurückgegangen. Besaßen 2011 noch 67,6 Prozent aller Erwachsenen weltweit weniger als 10.000 Dollar, seien es 2021 nur noch 53,2 Prozent gewesen.</li><li>Das nächste Segment, das Personen mit einem Vermögen zwischen 10.000 und 100.000 Dollar umfasse, habe in diesem Jahrhundert den größten Zuwachs zu verzeichnen, nachdem sich seine Größe von 504 Millionen im Jahr 2000 über knapp 1,1 Milliarden 2011 auf 1,8 Milliarden Mitte 2021 mehr als verdreifacht habe (s. folgende Abbildung). Darin spiegelten sich der wachsende Wohlstand der Schwellenländer, insbesondere Chinas, und die Ausweitung der Mittelschicht in den Entwicklungsländern wider.</li><li>Die obere Mittelschicht mit einem Vermögen zwischen 100.000 und 1 Million Dollar habe sich in diesem Jahrhundert ebenfalls verdreifacht und sei von 208 Millionen 2000 über 369 Millionen 2011 auf 627 Millionen 2021 angewachsen.</li><li>Die oberste Schicht der vermögenden Privatpersonen (High Net Worth Individuals), d.h. die Dollar-Millionäre, sei nach wie vor relativ klein. Diese Gruppe habe sich jedoch in den letzten Jahren rasch vergrößert und umfasse nun 62,5 Millionen, d.h. 1,2 Prozent aller Erwachsenen. Im Jahr 2020 überstieg die Zahl der globalen Millionäre zum ersten Mal 1 Prozent der Erwachsenen; dies bedeute, dass die Gruppe in letzter Zeit schnell gewachsen sei.</li></ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/The-rise-of-the-global-middle-class-1024x1024.png" alt="Vermögensverteilung: Aufstieg der globalen Mittelklasse" class="wp-image-2065" srcset="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/The-rise-of-the-global-middle-class-1024x1024.png 1024w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/The-rise-of-the-global-middle-class-300x300.png 300w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/The-rise-of-the-global-middle-class-150x150.png 150w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/The-rise-of-the-global-middle-class-768x768.png 768w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/The-rise-of-the-global-middle-class-1536x1536.png 1536w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/The-rise-of-the-global-middle-class.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Vermögensverteilung 2021 weltweit: Globales Medianvermögen steigt</h3>



<p>Der Vermögensanteil der obersten 1 Prozent der Weltbevölkerung sei das zweite Jahr in Folge gestiegen und habe 2021 45,6 Prozent erreicht, gegenüber 43,9 Prozent im Jahr 2019. Im Jahr 2021 sei zwar ein Anstieg der Vermögensungleichheit zu beobachten (eine wahrscheinliche Ursache dafür sei der starke Anstieg des Finanzvermögens während der COVID-19-Pandemie); eine Analyse des Medianvermögens innerhalb der Länder und weltweit zeige jedoch: Längerfristig sei die globale Vermögensungleichheit in diesem Jahrhundert aufgrund des schnelleren Wachstums in den Schwellenländern zurückgegangen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="997" height="617" src="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Credit-Suisse_Global-trends-in-median-wealth.jpg" alt="Entwicklung des globalen Medianvermögens" class="wp-image-2068" srcset="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Credit-Suisse_Global-trends-in-median-wealth.jpg 997w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Credit-Suisse_Global-trends-in-median-wealth-300x186.jpg 300w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Credit-Suisse_Global-trends-in-median-wealth-768x475.jpg 768w" sizes="(max-width: 997px) 100vw, 997px" /></figure>



<p>Das globale Medianvermögen sei seit dem Jahr 2000 etwa doppelt so schnell gestiegen wie das globale mittlere Vermögen pro Erwachsenem und viel schneller als das globale BIP. Der durchschnittliche Haushalt konnte also in den letzten zwei Jahrzehnten Vermögen aufbauen.</p>



<p>Solange der mittlere Teil der globalen Vermögensverteilung überproportional von Einwohnern von Ländern (in der Regel Schwellenländer) eingenommen werde, in denen das Vermögen der Haushalte schneller wachse als im weltweiten Durchschnitt, werde das globale Medianvermögen schneller wachsen als das globale Durchschnittsvermögen. Darüber hinaus sei das rasche Vermögenswachstum in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen der Grund, warum die globale Vermögensungleichheit in diesem Jahrhundert durch die Verringerung der Ungleichheit zwischen den Ländern zurückgegangen sei. Ein schnellerer Anstieg des Medianvermögens als des Durchschnittsvermögens stehe also in engem Zusammenhang mit einem Rückgang der Vermögensungleichheit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vermögensverteilung in Österreich, Deutschland und der Schweiz</h3>



<p>Die Vermögensungleichheit sei in Österreich mit einem Gini-Koeffizienten von 74,2 im Jahr 2021 geringer als in Deutschland und der Schweiz, die Gini-Koeffizienten von 78,8 bzw. 77,2 aufwiesen. In allen drei Ländern sei die <a href="https://vermoegensperspektiven.de/vermoegensungleichheit-geht-zurueck/">Vermögensungleichheit seit 2000 zurückgegangen</a>, als der Gini-Koeffizient in Österreich 78,1, in Deutschland 81,2 und in der Schweiz 81,0 betragen habe (<a href="https://vermoegensperspektiven.de/vbw-studie-altersvorsorgeanwartschaften-reduzieren-vermoegensungleichheit-um-ueber-22-prozent/">die Vermögensungleichheit liegt unter Berücksichtigung der Altersvorsorgeanwartschaften allerdings deutlich niedriger</a>). Während der Rückgang in Österreich schrittweise über den Zeitraum von 2000 bis 2015 erfolgt sei, habe der Rückgang in Deutschland nach der globalen Finanzkrise 2008 stattgefunden und in der Schweiz größtenteils nach 2017.</p>



<p>Der Anteil der obersten 1 Prozent sei seit 2000 in Österreich von 27,0 Prozent auf 25,8 Prozent und in der Schweiz von 32,2 Prozent auf 26,5 Prozent gesunken. In Deutschland hingegen sei er zwar von 29,1 Prozent im Jahr 2000 auf 27,2 Prozent im Jahr 2008 zurückgegangen, sei aber seitdem auf 31,7 Prozent gestiegen. Der Anstieg dieses Spitzenanteils in Deutschland seit 2008 in Verbindung mit einem Rückgang der gesamten Vermögensungleichheit, gemessen am Gini-Koeffizienten, spiegele eine Verringerung der Ungleichheit im unteren Bereich der Verteilung wider. Die Anteile der untersten sechs Dezile seien alle von insgesamt 3,4 Prozent im Jahr 2000 auf 5,7 Prozent im Jahr 2021 gestiegen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2021 Rekordjahr für Vermögen der Privathaushalte</h3>



<p>Laut Credit Suisse hat sich das globale Vermögen Ende 2021 auf schätzungsweise 463,6 Billionen Dollar belaufen, was einem Anstieg von 9,8 Prozent gegenüber 2020 entspricht und weit über dem durchschnittlichen jährlichen Anstieg von 6,6 Prozent seit Beginn des Jahrhunderts liegt. Lasse man die Wechselkursschwankungen außer Acht, so sei das globale Gesamtvermögen 2021 um 12,7 Prozent gewachsen und damit so schnell wie noch nie zuvor pro Jahr.</p>



<p>Die Zahl der US-Dollar-Millionäre sei im Jahr 2021 um 5,2 Millionen gestiegen und habe sich zum Jahresende weltweit auf 62,5 Millionen belaufen. Dieses Wachstum von 9 Prozent habe leicht über dem Anstieg des Vermögens pro Erwachsenem von 8,4 Prozent gelegen, sei aber hinter dem Anstieg des Medianvermögens von 9,5 Prozent zurückgeblieben. Die Zahl der Ultra-High-Net-Worth (UHNW)-Personen (Vermögen &gt; 50 Millionen Dollar) sei mit 21 Prozent im Jahr 2021 deutlich schneller gestiegen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Berichterstattung zum Global Wealth Report der Credit Suisse: <a href="https://www.nzz.ch/finanzen/private-finanzen/die-welt-wurde-reicher-ungleicher-und-lebte-auf-pump-ld.1703569" target="_blank" rel="noreferrer noopener">NZZ</a>, <a href="https://www.faz.net/aktuell/finanzen/world-wealth-report-zahl-der-millionaere-steigt-um-5-2-millionen-18330270.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">F.A.Z.</a>, <a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/global-wealth-report-zahl-der-dollar-millionaere-weltweit-gestiegen-a-fd2f389a-71b9-4a3f-ba8f-754b130ce8e7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Der Spiegel</a>, <a href="https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/global-wealth-report-2022-zahl-der-dollarmillionaere-nach-corona-gestiegen/28692564.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Handelsblatt</a>, <a href="https://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/global-wealth-report-die-europaeer-werden-aermer-die-japaner-reicher/14874144-all.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WirtschaftsWoche</a>, <a href="https://www.forbes.com/sites/russellflannery/2022/09/21/world-will-have-nearly-40-more-millionaires-by-2026--credit-suisse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Forbes</a> (Auswahl)</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de/vermoegensverteilung-globale-mittelklasse-waechst/">Vermögensverteilung: Globale Mittelklasse wächst</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven</a> und wurde geschrieben von <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de/author/nicolaihammersen/">Dr. Nicolai Hammersen</a>.</p>
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		<title>Vermögen wachsen weltweit, aber auch die Armut geht zurück</title>
		<link>https://vermoegensperspektiven.de/vermoegen-wachsen-armut-ruecklaeufig/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Nicolai Hammersen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2022 07:29:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Armuts- und Reichtumsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Credit Suisse]]></category>
		<category><![CDATA[Global Wealth Pyramide]]></category>
		<category><![CDATA[Global Wealth Report]]></category>
		<category><![CDATA[Marlene Engelhorn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven</a><br />
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<p>Während die Vermögen weltweit wachsen, geht die Armut nach und nach zurück. Leider gerät dieser Zusammenhang häufig aus dem Blick. Während immer wieder darauf hingewiesen und teilweise auch beklagt wird, dass die Reichen immer reicher würden, wird die parallel laufende [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de/vermoegen-wachsen-armut-ruecklaeufig/">Vermögen wachsen weltweit, aber auch die Armut geht zurück</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven</a> und wurde geschrieben von <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de/author/nicolaihammersen/">Dr. Nicolai Hammersen</a>.</p>
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<p>Während die Vermögen weltweit wachsen, geht die Armut nach und nach zurück. Leider gerät dieser Zusammenhang häufig aus dem Blick. Während immer wieder darauf hingewiesen und teilweise auch beklagt wird, dass die Reichen immer reicher würden, wird die parallel laufende Entwicklung, dass es immer weniger Arme gibt, unter den Tisch fallen gelassen. So sagt etwa <a href="https://www.moment.at/story/wer-ist-marlene-engelhorn" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Marlene Engelhorn</a>, Erbin von Boehringer Mannheim und prominente Galionsfigur der Initiative „<a href="https://www.taxmenow.eu" target="_blank" rel="noreferrer noopener">T</a><a href="https://vermoegensperspektiven.de/steuern-fuer-millionenvermoegen/">a</a><a href="https://www.taxmenow.eu" target="_blank" rel="noreferrer noopener">x me now</a>“:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Grundsätzlich haben wir ein riesiges Systemproblem, und wir brauchen tiefgreifende Strukturveränderungen. Dass beispielsweise die Reichen ständig reicher werden und profitieren, halte ich für hochproblematisch. Wir haben so lange bequem Menschen für Wohlstand ausgebeutet und unterdrückt, dass es jetzt ein richtiger Kraftakt ist, herauszukommen aus diesen schlimmen Gewohnheiten.“</p>
<cite>Marlene Engelhorn (Quelle: <a href="https://www.phineo.org/magazin/forschungsprojekt-nextgen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WHU/Phineo: NextGens zwischen Erbe und Idealismus, 2022</a>)</cite></blockquote>



<p>Hierzu ist festzuhalten: Es sind eben nicht nur die Reichen, die ständig reicher werden und profitieren &#8211; auch die Armen profitieren von der globalen Vermögensentwicklung. Daher ist es mit Blick auf solche häufig wiederkehrenden Klagen hilfreich, an diese andere Seite der Medaille zu erinnern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Credit Suisse Global Wealth Pyramide</h3>



<p>Das tut beispielsweise der Bericht „Analyse der Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland“ (Begleitforschung zum Sechsten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung). Der Bericht weist auf eine im <a href="https://www.credit-suisse.com/about-us/en/reports-research/global-wealth-report.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Global Wealth Report der Credit Suisse</a> über die Jahre hinweg immer wiederkehrende Graphik hin: die Global Wealth Pyramide. Diese Graphik sei insoweit bemerkenswert, als dass sie eine stets aktualisierte Übersicht zu den globalen Besitzverhältnissen liefere.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="968" height="615" src="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/06/Credit-Suisse_Global-Wealth-Pyramid-2010.jpg" alt="Vermögen: Credit Suisse, Global Wealth Pyramid, 2010" class="wp-image-1814" srcset="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/06/Credit-Suisse_Global-Wealth-Pyramid-2010.jpg 968w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/06/Credit-Suisse_Global-Wealth-Pyramid-2010-300x191.jpg 300w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/06/Credit-Suisse_Global-Wealth-Pyramid-2010-768x488.jpg 768w" sizes="(max-width: 968px) 100vw, 968px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="904" height="878" src="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/06/Credit-Suisse_Global-Wealth-Pyramid-2020.jpg" alt="Vermögen: Credit Suisse, Global Wealth Pyramid, 2020" class="wp-image-1815" srcset="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/06/Credit-Suisse_Global-Wealth-Pyramid-2020.jpg 904w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/06/Credit-Suisse_Global-Wealth-Pyramid-2020-300x291.jpg 300w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/06/Credit-Suisse_Global-Wealth-Pyramid-2020-768x746.jpg 768w" sizes="(max-width: 904px) 100vw, 904px" /></figure>



<p>Laut dieser Graphik bildete der Sockel der Pyramide den Personenkreis ab, der weniger als 10.000 Dollar besitze. Dies seien 2020 55 Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung. Ihr Anteil am gesamten Vermögen auf dem Globus liege bei 1,3 Prozent. Auf der Spitze der Pyramide sähen wir die Vermögensmillionäre, die zwar nur 1,1 Prozent der weltweiten Bevölkerung darstellen, aber 45,8 Prozent des globalen Vermögens auf sich vereinten. Dazwischen zwei weitere Vermögensklassen, die 2020 knapp 53 Prozent des Gesamtvermögens hielten.</p>



<p>Auch bei „zurückhaltender“ Interpretation des Datenmaterials werde deutlich, dass sich innerhalb der Vermögenspyramide für einem Zeitraum von einem Jahrzehnt erhebliche Verschiebungen zeigten. Zunächst hätten sich zwischen 2010 und 2020 die Zahl der Millionäre beinahe und ihr Anteil etwas mehr als verdoppelt. Mit 56 Millionen Personen stellten sie 2020 etwas mehr als ein Prozent der weltweiten erwachsenen Bevölkerung.</p>



<p>Weniger deutliche, aber dennoch klar erkennbare Zuwächse gebe es auch in den beiden darunterliegenden Vermögensklassen. Der zweite und dritte Rang sei 2020 deutlich stärker besetzt als 2010. Ein prozentualer wie absoluter Rückgang der Personenzahl lasse sich ausschließlich im untersten Vermögensbereich feststellen. Die Anzahl der Personen mit einem Vermögen von weniger als 10.000 Dollar p.a. sank innerhalb von zehn Jahren von 3,04 Milliarden (68,4 Prozent) auf 2,88 Milliarden (55 Prozent).</p>



<p>Auf Grundlage der Credit Suisse-Analysen lasse sich eine durchaus positive Botschaft zur Entwicklung der globalen Vermögen formulieren. Mehr Menschen verfügten 2020 über mittlere, höhere und hohe Vermögen als 2010, während der Personenkreis mit geringen oder gar keinem Vermögen schrumpfe. In der Tat nähmen die Vermögen der Reichen weltweit zu, aber ebenso verbessere sich die wirtschaftliche Lage des ärmeren Teils der Weltbevölkerung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Entwicklung der absoluten Armut weltweit</h3>



<p>Diese Aussage lasse sich durch einen Blick auf die Entwicklung der globalen Einkommensarmut durchaus stützen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="506" src="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/06/6.-ARB_Entwicklung-der-absoluten-Armut-in-den-Weltregionen-1024x506.jpg" alt="Armut: 6. Armuts- und Reichtumsbericht, Entwicklung der absoluten Armut in den Weltregionen" class="wp-image-1816" srcset="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/06/6.-ARB_Entwicklung-der-absoluten-Armut-in-den-Weltregionen-1024x506.jpg 1024w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/06/6.-ARB_Entwicklung-der-absoluten-Armut-in-den-Weltregionen-300x148.jpg 300w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/06/6.-ARB_Entwicklung-der-absoluten-Armut-in-den-Weltregionen-768x379.jpg 768w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/06/6.-ARB_Entwicklung-der-absoluten-Armut-in-den-Weltregionen.jpg 1073w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Seit Anfang der 90er Jahre sähen wir einen stetigen Rückgang der weltweiten absoluten Armut. Habe der Anteil der absolut Armen 1990 noch bei 36 Prozent gelegen, treffe dies 2015 nur noch auf etwa 10 Prozent der Weltbevölkerung zu. Insbesondere der asiatische Raum, dessen Vermögensverteilung stark von China und Indien geprägt werde, weise eine extrem erfolgreiche Bekämpfung absoluter Armut auf.</p>



<p><em>Vgl. <a href="https://www.armuts-und-reichtumsbericht.de/SharedDocs/Downloads/Service/Studien/analyse-verteilung-einkommen-vermoegen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bericht „Analyse der Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland“</a> (Begleitforschung zum Sechsten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung), 08.2019, S. 397f. (die in dem Bericht aufgeführten Zahlen zu 2019 wurden in diesem Beitrag durch die Zahlen für 2020 aktualisiert).</em></p>
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		<title>Vermögensungleichheit in Deutschland seit 2000 rückläufig</title>
		<link>https://vermoegensperspektiven.de/vermoegensungleichheit-geht-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Nicolai Hammersen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2021 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Credit Suisse]]></category>
		<category><![CDATA[Global Wealth Report]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögensungleichheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögensverteilung]]></category>
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<p>Laut dem aktuellen Credit Suisse Global Wealth Report ist die Vermögensungleichheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit 2000 zurückgegangen. Damals lag der Gini-Koeffizient in Deutschland bei 81,2, in Österreich bei 79,2 und in der Schweiz bei 80,9. 2020 wies [&#8230;]</p>
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<p>Laut dem aktuellen <a href="https://www.credit-suisse.com/about-us-news/de/articles/media-releases/global-wealth-report-2021-202106.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Credit Suisse</a> <a href="https://www.credit-suisse.com/about-us/en/reports-research/global-wealth-report.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Global Wealth Report</a> ist die Vermögensungleichheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit 2000 zurückgegangen. Damals lag der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gini-Koeffizient" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gini-Koeffizient</a> in Deutschland bei 81,2, in Österreich bei 79,2 und in der Schweiz bei 80,9. 2020 wies Deutschland einen Gini-Koeffizienten von 77,9 (<a href="https://vermoegensperspektiven.de/vbw-studie-altersvorsorgeanwartschaften-reduzieren-vermoegensungleichheit-um-ueber-22-prozent/">die Vermögensungleichheit liegt unter Berücksichtigung der Altersvorsorgeanwartschaften allerdings deutlich niedriger</a>), Österreich von 73,5 und die Schweiz von 78,1 auf. Der Rückgang erfolgte in Deutschland nach der globalen Finanzkrise, während er sich in Österreich und der Schweiz schrittweise über zwei Jahrzehnte hinweg vollzog.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="978" height="378" src="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/01/Credit-Suisse_Macroeconomic-indicators-DACH.jpg" alt="Macroeconomic indicators Austria, Germany, Switzerland" class="wp-image-1448" srcset="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/01/Credit-Suisse_Macroeconomic-indicators-DACH.jpg 978w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/01/Credit-Suisse_Macroeconomic-indicators-DACH-300x116.jpg 300w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/01/Credit-Suisse_Macroeconomic-indicators-DACH-768x297.jpg 768w" sizes="(max-width: 978px) 100vw, 978px" /></figure>



<p>Wie der Gini-Koeffizient sei auch der Anteil der obersten 1 Prozent seit 2000 in Österreich von 30,7 auf 24,1 Prozent und in der Schweiz von 32,4 auf 28,0 Prozent gesunken, so der Report. Nachdem er in Deutschland von 29,3 Prozent im Jahr 2000 auf 27,4 Prozent im Jahr 2008 zurückgegangen sei, sei er seither auf 29,1 Prozent gestiegen und habe damit fast wieder das Niveau von 2000 erreicht. Die Stabilität dieses Spitzenanteils in Deutschland in Verbindung mit dem Rückgang der gesamten Vermögensungleichheit deute darauf hin, dass sich die Vermögensunterschiede im unteren Bereich der Verteilung verringert hätten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vermögensungleichheit in allen Ländern hoch</h3>



<p>Die nachfolgende Tabelle fasst die Einschätzung von Credit Suisse zur Entwicklung der Vermögensungleichheit im Jahr 2020 in ausgewählten Ländern zusammen und stellt sie in den Kontext der Entwicklung der Vermögensungleichheit in diesem Jahrhundert.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="973" height="518" src="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/01/Credit-Suisse_Wealth-inequality-trends-2000-2020.jpg" alt="Wealth inequality trends, 2000-20, selected countries" class="wp-image-1451" srcset="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/01/Credit-Suisse_Wealth-inequality-trends-2000-2020.jpg 973w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/01/Credit-Suisse_Wealth-inequality-trends-2000-2020-300x160.jpg 300w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/01/Credit-Suisse_Wealth-inequality-trends-2000-2020-768x409.jpg 768w" sizes="(max-width: 973px) 100vw, 973px" /></figure>



<p>Nach allen Maßstäben sei die Vermögensungleichheit in allen Ländern hoch und in einigen Ländern außergewöhnlich hoch, schreiben die CS-Autoren. Als grober Anhaltspunkt würden typische Werte von 35 Prozent für den Anteil der obersten 1 Prozent und 65 Prozent für den Anteil der obersten 10 Prozent gelten. Ein Gini-Wert von 70 wäre relativ niedrig und ein Gini-Wert über 80 relativ hoch.</p>



<p>In den meisten Ländern habe die Vermögensungleichheit in den ersten Jahren des Jahrhunderts abgenommen. Das widerspiegele die zunehmende Bedeutung von Nicht-Finanzvermögen, das tendenziell gleichmäßiger verteilt sei als Finanzvermögen. China und Indien seien zwei bemerkenswerte Ausnahmen, bei denen zwischen 2000 und 2010 die Ungleichheit deutlich zugenommen habe. Nach der Finanzkrise habe das robuste Wachstum der Finanzvermögen in den meisten Ländern zu einem raschen Anstieg der Vermögensungleichheit geführt, bis sie sich 2015 wieder abflachte. Die Trends der obersten Vermögensanteile und des Gini-Koeffizienten seien in dieser Hinsicht weitgehend konsistent. Für die in der Tabelle erfassten Länder lag der Gini-Koeffizient 2019 in allen Ländern – außer Deutschland und Japan – über dem Niveau von 2000; der Anteil der obersten 1 Prozent lag 2019 in allen Ländern – außer Frankreich und Japan – auf oder über dem Niveau von 2000.</p>



<p>Für die aufgeführten Länder sei der Vermögens-Gini im Jahr 2020 überall angestiegen, außer in den Vereinigten Staaten, wo er geringfügig zurückging, und Deutschland, wo er gleich geblieben ist. Mit Ausnahme von Frankreich und Deutschland sei der Vermögensanteil der obersten 1 Prozent ebenfalls gestiegen, liege aber weiterhin bei oder unter dem typischen Anteil von 35 Prozent in allen aufgelisteten Industrieländern. Die Daten deuteten also darauf hin, dass die Vermögensungleichheit in den Ländern während des Pandemiejahres weithin zugenommen hat. Der Anstieg der Vermögensungleichheit sei jedoch wahrscheinlich weder durch die Pandemie selbst noch durch ihre direkten wirtschaftlichen Auswirkungen verursacht worden, sondern sei vielmehr eine Folge der Maßnahmen, die zur Abmilderung der Auswirkungen ergriffen wurden – vor allem der niedrigeren Zinssätze.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Obersten 10 Prozent besitzen 82 Prozent des weltweiten Vermögens</h3>



<p>Die Autoren des Global Wealth Reports schätzen, dass Ende 2020 die unteren 50 Prozent der Erwachsenen in der globalen Vermögensverteilung zusammen weniger als 1 Prozent des gesamten globalen Vermögens besitzen. Im Gegensatz dazu besitze das reichste Dezil (die obersten 10 Prozent der Erwachsenen) 82 Prozent des weltweiten Vermögens, und das oberste Perzentil allein verfüge über fast die Hälfte (45 Prozent) des gesamten Haushaltsvermögens.</p>



<p>Die zeitliche Entwicklung der globalen wirtschaftlichen Vermögensungleichheit sei das Ergebnis von zwei grundlegenden Faktoren. Die globale Ungleichheit steige oder falle als Reaktion auf Veränderungen der Vermögensungleichheit <em>innerhalb </em>der Länder: die so genannte „länderinterne“ Komponente. Sie werde aber auch durch Veränderungen des durchschnittlichen Vermögensniveaus in den Ländern <em>im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt </em>beeinflusst: die „Zwischen-Länder“-Komponente. In diesem Jahrhundert habe der Anstieg des Vermögens der privaten Haushalte in den Schwellenländern, vor allem in China und Indien, die Vermögensunterschiede zwischen den Ländern verringert, so dass die  „Zwischen-Länder“-Komponente recht schnell zurückgegangen sei. Dies sei der wichtigste Faktor für den in der folgenden Abbildung erkennbaren allgemeinen Abwärtstrend der Ungleichheit gewesen. Sein Einfluss habe jedoch nachgelassen, da sich das durchschnittliche Vermögen in China dem weltweiten Durchschnitt angenähert habe; er könnte sich ändern, wenn das Vermögen pro Erwachsenem in China den weltweiten Durchschnitt übersteige.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="568" height="561" src="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/01/Credit-Suisse_Global-wealth-inequality-trends-2000-2020.jpg" alt="Global wealth inequality trends, 2000-20" class="wp-image-1455" srcset="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/01/Credit-Suisse_Global-wealth-inequality-trends-2000-2020.jpg 568w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/01/Credit-Suisse_Global-wealth-inequality-trends-2000-2020-300x296.jpg 300w" sizes="(max-width: 568px) 100vw, 568px" /></figure>



<p>In der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts habe der Rückgang der länderinternen Komponente den Rückgang der länderübergreifenden Komponente verstärkt, was zu einem deutlichen Rückgang der globalen Ungleichheit geführt habe. Der Anteil der obersten 10 Prozent sei zwischen 2000 und 2008 von 88,7 auf 84,3 Prozent, der Anteil der obersten 1 Prozent von 48,3 auf 42,7 Prozent und der Gini von 91,9 auf 89,6 gesunken. Ab 2009 zeigten die verschiedenen Ungleichheitsmaße unterschiedliche Ergebnisse, die das Gewicht widerspiegelten, das den verschiedenen Teilen der Verteilung beigemessen werde. Der Anteil der obersten 10 Prozent und der Gini-Koeffizient seien weiter gesunken und hätten Ende 2019 bei 80,9 bzw. 88,2 Prozent gelegen. Der Vermögensanteil der obersten 1 Prozent der Weltbevölkerung sei in diesem Zeitraum jedoch angestiegen und habe 2019 43,8 Prozent erreicht.</p>



<p>Was die Entwicklung im Jahr 2020 betreffe, so sei das Urteil einstimmig. Die Indizes stimmten alle darin überein, dass die globale Vermögensungleichheit im Jahr 2020 erheblich gestiegen sei: der Anteil der obersten 10 Prozent sei um 0,9 Prozentpunkte gestiegen, der Anteil der obersten 1 Prozent um 1,1 Prozentpunkte und der Gini um 0,6 Punkte. Mit einer einzigen Ausnahme – dem Anteil der obersten 1 Prozent im Jahr 2014 – sei der Anstieg der Ungleichheit im Jahr 2020 zudem deutlich größer gewesen als in jedem anderen Jahr dieses Jahrhunderts. Natürlich könne dieser Anstieg, wie schon bei früheren Gelegenheiten, vorübergehend sein. Insbesondere der Ausstieg aus der derzeitigen Geldpolitik in den kommenden Monaten und Jahren könnte den Anstieg im Jahr 2020 teilweise oder ganz rückgängig machen, so der CS-Report.</p>
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		<title>Medianvermögen in Deutschland nur bei knapp 55.000 Euro</title>
		<link>https://vermoegensperspektiven.de/deutsche-haben-geringes-medianvermoegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Nicolai Hammersen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2021 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Credit Suisse]]></category>
		<category><![CDATA[Durchschnittsvermögen]]></category>
		<category><![CDATA[Global Wealth Report]]></category>
		<category><![CDATA[Medianvermögen]]></category>
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<p>Mit einem Medianvermögen von lediglich 55.000 Dollar ist Deutschland unter den Top-20-Ländern nicht vertreten. Unter den zwanzig Ländern mit den höchsten Durchschnittsvermögen weltweit liegt Deutschland per Ende 2020 auf Rang 16. Das Vermögen pro Erwachsenem betrug zu diesem Zeitpunkt in [&#8230;]</p>
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<p>Mit einem Medianvermögen von lediglich 55.000 Dollar ist Deutschland unter den Top-20-Ländern nicht vertreten. Unter den zwanzig Ländern mit den höchsten Durchschnittsvermögen weltweit liegt Deutschland per Ende 2020 auf Rang 16. Das Vermögen pro Erwachsenem betrug zu diesem Zeitpunkt in Deutschland 268.681 US-Dollar (225.555 Euro; Kurs: 22. Juni 2021). Von 2000 bis 2020 wuchs es um den Faktor 2,8. Seit 2009 beträgt die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des realen Vermögens pro Erwachsenem in Deutschland 3,2 Prozent. Dies geht aus dem von <a href="https://www.credit-suisse.com/about-us/en/reports-research/global-wealth-report.html" target="_blank" rel="noopener">Credit Suisse</a> veröffentlichten <a href="https://www.credit-suisse.com/media/assets/corporate/docs/about-us/research/publications/global-wealth-report-2021-en.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Global Wealth Report 2021</a> hervor.</p>



<p>Eine Rangfolge der Länder nach dem mittleren Vermögen pro Erwachsenem (Medianvermögen) begünstigt die Länder mit geringerer Vermögensungleichheit und führt zu einer anderen Reihenfolge.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="975" height="791" src="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/01/Credit-Suisse_Country-ranking-mean-wealth-median-wealth.jpg" alt="Country ranking by mean and median wealth per adult, 2020" class="wp-image-1425" srcset="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/01/Credit-Suisse_Country-ranking-mean-wealth-median-wealth.jpg 975w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/01/Credit-Suisse_Country-ranking-mean-wealth-median-wealth-300x243.jpg 300w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/01/Credit-Suisse_Country-ranking-mean-wealth-median-wealth-768x623.jpg 768w" sizes="(max-width: 975px) 100vw, 975px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Deutschland beim Medianvermögen nicht in den Top-20</h3>



<p>Unter den Top-20-Ländern mit dem höchsten Medianvermögen (rechte Tabelle oben) ist Deutschland nicht vertreten. Hier liegt das Medianvermögen per Ende 2020 bei lediglich 65.374 US-Dollar bzw. 54.880 Euro (Kurs: 22. Juni 2021). Das heißt: Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung besitzt weniger als 54.880 Euro Vermögen. Ein Blick auf das Medianvermögen ist hilfreich, um deutlicher zu machen, über welche Vermögenswerte die gewöhnliche Person eines Landes tatsächlich verfügt (zur Notwendigkeit der Vermögensbildung in Deutschland siehe <a href="https://vermoegensperspektiven.de/vermoegen-in-deutschland/">hier</a>).</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="646" src="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2021/06/Credit-Suisse_Vermoegensschaetzungen-nach-Laendern-Jahresende-2020-1024x646.png" alt="Credit Suisse_Vermögensschätzungen nach Ländern (Jahresende 2020)" class="wp-image-1431" srcset="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2021/06/Credit-Suisse_Vermoegensschaetzungen-nach-Laendern-Jahresende-2020-1024x646.png 1024w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2021/06/Credit-Suisse_Vermoegensschaetzungen-nach-Laendern-Jahresende-2020-300x189.png 300w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2021/06/Credit-Suisse_Vermoegensschaetzungen-nach-Laendern-Jahresende-2020-768x484.png 768w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2021/06/Credit-Suisse_Vermoegensschaetzungen-nach-Laendern-Jahresende-2020-1536x969.png 1536w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2021/06/Credit-Suisse_Vermoegensschaetzungen-nach-Laendern-Jahresende-2020.png 2029w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">2020 erstmals mehr als 1 Prozent aller Erwachsenen Dollarmillionäre</h3>



<p>Das regionale Muster der Vermögensverteilung kann laut Credit Suisse weiter untersucht werden, indem man die Erwachsenen den entsprechenden globalen Vermögenspositionen zuordnet. Die Berechnungen von CS legten zum Beispiel nahe, dass eine Person ein Nettovermögen von nur 7.552 US-Dollar (6.340 Euro; 22.06.2021) benötigte, um Ende 2020 zur reichsten Hälfte der Weltbevölkerung zu gehören. Allerdings seien 129.624 US-Dollar (108.818 Euro) erforderlich gewesen, um zu den obersten 10 Prozent der weltweiten Vermögensinhaber zu gehören, und 1.055.337 US-Dollar (885.946 Euro), um zu den obersten 1 Prozent zu gehören.</p>



<p>Vor einem Jahr habe die Anforderung für die Zugehörigkeit zu den obersten 1 Prozent noch bei 988.103 US-Dollar (829.504 Euro) gelegen. 2020 sei also das Jahr, in dem zum ersten Mal mehr als 1 Prozent aller Erwachsenen weltweit Dollarmillionäre seien, so Credit Suisse.</p>



<h3 class="wp-block-heading">56 Millionen Millionäre weltweit</h3>



<p>Laut Schätzungen der Bank gab es Ende 2020 weltweit 56,1 Millionen Millionäre, 5,2 Millionen mehr als ein Jahr zuvor. Der Anstieg der Zahl der Millionäre im Jahr 2020 sei mit einem beträchtlichen Anstieg der Zahl der Erwachsenen in den höchsten Rängen der Vermögensverteilung einhergegangen. Die überwiegende Mehrheit der rund 56 Millionen Millionäre im Jahr 2020 verfüge über ein Vermögen zwischen 1 Million und 5 Millionen US-Dollar: 49,1 Millionen oder 88 Prozent der HNW-Gruppe. Weitere 4,5 Millionen Erwachsene (8,1 Prozent) verfügten über ein Vermögen zwischen 5 und 10 Millionen US-Dollar, und 2,5 Millionen hätten ein Vermögen von über 10 Millionen US-Dollar.</p>



<p>Von den letztgenannten verfügten 2,3 Millionen über ein Vermögen im Bereich von 10 bis 50 Millionen US-Dollar, so dass Ende 2020 215.030 Personen mit einem Nettovermögen von mehr als 50 Millionen US-Dollar zu den Ultra High Net Worth (UHNW) gehörten (davon 8.630 oder 4 Prozent in Deutschland). Das seien 41.410 mehr als die 173.620, die ein Jahr zuvor verzeichnet worden seien; das entspreche einem Anstieg von 23,9 Prozent. Eine weitere Untersuchung der UHNW-Gruppe Ende 2020 zeige 68.010 Erwachsene mit einem Vermögen von über 100 Millionen US-Dollar, von denen 5.332 mehr als 500 Millionen US-Dollar besäßen.</p>
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