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	<title>Christian Frhr. von Bechtolsheim &#8211; Vermögensperspektiven</title>
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	<description>Journal für die Diskussion der gesellschaftlichen Aspekte von Vermögen.</description>
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	<title>Christian Frhr. von Bechtolsheim &#8211; Vermögensperspektiven</title>
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		<title>Vermögensteuer: Bechtolsheim diskutiert mit „Tax me now“-Mitglied Reese</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Frhr. von Bechtolsheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2022 17:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Reese]]></category>
		<category><![CDATA[Tax me now]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögensteuer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven</a><br />
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<a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven - Journal für die Diskussion der gesellschaftlichen Aspekte von Vermögen.</a></p>
<p>In meiner BI-Kolumne „Geld &#38; Werte“ habe ich mich im Januar kritisch zur Einführung einer Vermögensteuer geäußert und dabei auch die Protagonisten von „Tax me now“ kritisiert. Das Problem: Die wirklich Reichen in Deutschland sind mittelständische Unternehmer, deren wesentliches Vermögen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de/vermoegensteuer-bechtolsheim-reese/">Vermögensteuer: Bechtolsheim diskutiert mit „Tax me now“-Mitglied Reese</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven</a> und wurde geschrieben von <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de/author/christianbechtolsheim/">Christian Frhr. von Bechtolsheim</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven</a><br />
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<a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven - Journal für die Diskussion der gesellschaftlichen Aspekte von Vermögen.</a></p>

<p class="wp-block-paragraph">In meiner <a href="https://www.businessinsider.de/wirtschaft/finanzen/warum-ich-gegen-eine-vermoegenssteuer-fuer-reiche-bin-a/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BI-Kolumne „Geld &amp; Werte“ habe ich mich im Januar kritisch zur Einführung einer Vermögensteuer geäußert</a> und dabei auch die Protagonisten von „<a href="https://www.taxmenow.eu" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tax me now</a>“ kritisiert. Das Problem: Die wirklich Reichen in Deutschland sind mittelständische Unternehmer, <a href="https://vermoegensperspektiven.de/betriebsvermoegen-spielen-fuer-die-wohlhabendsten-eine-grosse-rolle/">deren wesentliches Vermögen im Unternehmen gebunden ist</a> (gerade das ist bei den Mitgliedern von „Tax me now“ nicht der Fall). Eine Vermögensteuer würde daher vor allem mittelständischen Unternehmen enorm schaden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Veröffentlichung der Kolumne kam Kritik. Die Redaktion von BusinessInsider wollte die Debatte zum Thema Vermögensteuer und Erbe nicht bei Kommentaren in den sozialen Medien belassen und <a href="https://www.businessinsider.de/wirtschaft/finanzen/streitgespraech-was-bringt-eine-vermoegenssteuer-a/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hat Peter Reese, Mitglied der „Tax me now“-Bewegung, und mich zu einem Streitgespräch eingeladen</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Folgen einer Vermögensteuer signifikant</h3>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle möchte ich gerne folgende ergänzende Hinweise geben:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forderung, einer Vermögensteuer in Höhe von 1 Prozent einzuführen, klingt prima vista nicht nach viel. Regelmäßig heißt es dann auch von den Befürwortern, 1 Prozent könne doch für die Millionäre und Milliardäre kein so großes Problem sein. Tatsache aber ist: „Die ökonomischen Wirkungen der Einführung von Nettovermögensteuern sind bereits bei gering erscheinenden Steuersätzen signifikant“, wie Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts, in einer <a href="https://www.familienunternehmen.de/media/public/pdf/publikationen-studien/studien/Zur-Debatte-ueber-die-Einfuehrung-einer-Nettovermoegensteuer-in-Deutschland_Studie_Stiftung-Familienunternehmen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studie zu den Auswirkungen einer Vermögensteuer</a> aus dem vergangenen Jahr schreibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reese sagt in dem Gespräch weiterhin: „Es gab Vermögenssteuern seit dem Kaiserreich bis einschließlich 1996. Und es gibt sie in vielen anderen Ländern bis heute.“ Tatsache ist: In den letzten Jahrzehnten haben immer mehr Staaten in Europa Vermögensteuern abgeschafft (s. die folgende Abb.).</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="899" height="578" src="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/03/SFU-ifo_Laender-die-Vermoegensteuer-abgeschafft-haben.jpg" alt="Länder, die die Vermögensteuer abgeschafft haben" class="wp-image-1637" srcset="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/03/SFU-ifo_Laender-die-Vermoegensteuer-abgeschafft-haben.jpg 899w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/03/SFU-ifo_Laender-die-Vermoegensteuer-abgeschafft-haben-300x193.jpg 300w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/03/SFU-ifo_Laender-die-Vermoegensteuer-abgeschafft-haben-768x494.jpg 768w" sizes="(max-width: 899px) 100vw, 899px" /><figcaption>Länder, die ihre Vermögensteuer abgeschafft haben</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Wichtige Ursachen des internationalen Trends zur Abschaffung von Vermögensteuern sind Bewertungsprobleme, Steuervermeidung und Kapitalflucht“, schreibt Fuest in der oben erwähnten Studie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die „obersten Prozente“ leisten ihren steuerlichen Beitrag</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich: Reese meint, es sei „eine Frechheit (…), wie die obersten Prozente besteuert werden“. Tatsache ist: Auch die obersten Prozente unterliegen den üblichen Ertragsteuern und werden darüber – entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit („breite Schultern müssen mehr tragen“) – besteuert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer <a href="https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/martin-beznoska-reiche-tragen-den-loewenanteil.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Untersuchung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) von November 2018</a> tragen zehn Prozent der Steuerpflichtigen 51,7 Prozent der gesamten Einkommensteuer. „Den Löwenanteil tragen Reiche“, sagt Martin Beznoska, Senior Economist für Finanz- und Steuerpolitik beim IW in Köln. So zahlen 2,3 Prozent aller steuerpflichtigen Personen mehr als 25.000 Euro im Jahr und tragen damit insgesamt rund ein Viertel zu den Einnahmen aus der Einkommensteuer bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur Privatpersonen, auch Unternehmen leisten ihren Beitrag zur Finanzierung des Staates. In Deutschland lag die tarifliche Besteuerung des Gewinns von Kapitalgesellschaften 2018 (nominal) bei 29,9 Prozent (Körperschaftsteuern, Gewerbeertragsteuern und vergleichbare andere Steuern des Zentralstaats und der Gebietskörperschaften; Quelle: BMF). Deutschland lag 2018 im internationalen Vergleich unter den Top-5-Staaten mit der höchsten Unternehmensbesteuerung und bei der maximalen Besteuerung des Anteilseigners auf Position sieben von 33 Staaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.familienunternehmen.de/media/public/pdf/publikationen-studien/studien/Der-Beitrag-der-Familienunternehmen-zum-Steueraufkommen-in-Deutschland_Studie_Stiftung-Familienunternehmen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen hat das Münchner ifo Institut den Beitrag der Familienunternehmen zum Steueraufkommen in Deutschland untersucht</a>. Der im Oktober 2020 vorgelegten Untersuchung zufolge zahlten Familienunternehmen in den Jahren 2010 bis 2018 etwa 67 Milliarden Euro pro Jahr an Unternehmenssteuern in Deutschland. Das seien in etwa 48 Prozent des Gesamtaufkommens an Unternehmenssteuern. Auf die 500 größten Familienunternehmen entfielen davon rund zwölf Milliarden Euro, also ein knappes Fünftel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie weist nach, dass große Familienunternehmen besonders stark besteuert werden. Die durchschnittliche Steuerbelastung der 500 größten deutschen Familienunternehmen liege schon auf Unternehmensebene bei etwa 28 Prozent. Unter Berücksichtigung der Steuern auf Gesellschafterebene (Einkommensteuer der Gesellschafter von Personengesellschaften bzw. Abgeltungsteuer auf Ausschüttungen von Kapitalgesellschaften) errechne sich eine durchschnittliche Belastung von fast 38 Prozent. Deutlich mehr als ein Drittel der Unternehmenserträge werde in Form von Steuern an den Staat weitergegeben.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de/vermoegensteuer-bechtolsheim-reese/">Vermögensteuer: Bechtolsheim diskutiert mit „Tax me now“-Mitglied Reese</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven</a> und wurde geschrieben von <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de/author/christianbechtolsheim/">Christian Frhr. von Bechtolsheim</a>.</p>
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		<title>Was gegen eine Vermögensteuer spricht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Frhr. von Bechtolsheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 17:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[In Tax We Trust]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven</a><br />
<img src="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2021/11/Business-Insider_Kolumne_Christian-von-Bechtolsheim.jpg" style="display: block; margin: 1em auto"><br />
<a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven - Journal für die Diskussion der gesellschaftlichen Aspekte von Vermögen.</a></p>
<p>In meinem aktuellen Beitrag für die Business Insider&#8211;Kolumne Geld &#38; Werte beschäftige ich mich mit der Forderung von rund 100 Millionären nach einer Vermögensteuer für die Reichsten. Die Unterzeichner des Aufrufs In Tax We Trust schreiben: „The world &#8211; every [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de/was-gegen-vermoegensteuer-spricht/">Was gegen eine Vermögensteuer spricht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven</a> und wurde geschrieben von <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de/author/christianbechtolsheim/">Christian Frhr. von Bechtolsheim</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven</a><br />
<img src="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2021/11/Business-Insider_Kolumne_Christian-von-Bechtolsheim.jpg" style="display: block; margin: 1em auto"><br />
<a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven - Journal für die Diskussion der gesellschaftlichen Aspekte von Vermögen.</a></p>

<p class="wp-block-paragraph">In meinem aktuellen Beitrag für die <a href="https://www.businessinsider.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Business Insider</a>&#8211;<a href="https://www.businessinsider.de/wirtschaft/finanzen/warum-ich-gegen-eine-vermoegenssteuer-fuer-reiche-bin-a/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kolumne Geld &amp; Werte</a> beschäftige ich mich mit der <a href="https://vermoegensperspektiven.de/forderung-von-millionaeren-nach-vermoegensteuer-geht-fehl/">Forderung von rund 100 Millionären nach einer Vermögensteuer für die Reichsten</a>. Die Unterzeichner des <a href="https://www.intaxwetrust.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aufrufs <em>In Tax We Trust </em></a>schreiben: „The world &#8211; every country in it &#8211; must demand the rich pay their fair share. Tax us, the rich, and tax us now.“</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wert-der-globalisierung-wird-weit-unterschatzt">Wert der Globalisierung wird weit unterschätzt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es steht außer Frage, dass Vermögen ungleich, teilweise sehr ungleich verteilt sind. Es steht auch außer Frage, dass es in unserem weltweiten kapitalistischen System immer wieder zu erschreckenden Auswüchsen kommt. Gleichzeitig gilt aber auch: Der Wert der Globalisierung wird bei weitem unterschätzt. 2018 kam das <a href="https://www.imf.org/en/Publications/WP/Issues/2018/03/13/The-Distribution-of-Gains-from-Globalization-45722" target="_blank" rel="noreferrer noopener">IMF Working Paper „The Distribution of Gains from Globalization“</a> zu dem Ergebnis, dass die wirtschaftliche Globalisierung zu erheblichen Einkommensgewinnen führt. Diese Gewinne sind jedoch sowohl zwischen als auch innerhalb der Länder ungleich verteilt. Der Schwede <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Rosling" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hans Rosling</a>, der für sein Buch <a href="https://www.amazon.de/Factfulness-lernen-Welt-sehen-wirklich-ebook/dp/B077K69VX2" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Factfulness. Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist“</a> (2018) viel Aufmerksamkeit erntete, zeigt in einer <a href="https://www.gapminder.org/tools/#$model$markers$mountain$encoding$group$data$;;;;;;&amp;chart-type=mountain&amp;url=v1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">interaktiven Grafik</a> die weltweite Einkommensentwicklung von 1800 bis 2019.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="490" src="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Rosling1-1024x490.jpg" alt="Entwicklung der extremen Armut, 1970" class="wp-image-1958" srcset="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Rosling1-1024x490.jpg 1024w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Rosling1-300x144.jpg 300w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Rosling1-768x368.jpg 768w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Rosling1-1536x735.jpg 1536w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Rosling1.jpg 1567w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="513" src="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Rosling2-1-1024x513.jpg" alt="Entwicklung der extremen Armut, 2000" class="wp-image-1961" srcset="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Rosling2-1-1024x513.jpg 1024w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Rosling2-1-300x150.jpg 300w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Rosling2-1-768x384.jpg 768w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Rosling2-1-1536x769.jpg 1536w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Rosling2-1.jpg 1564w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="546" src="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Rosling3-1024x546.jpg" alt="Entwicklung der extremen Armut, 2021" class="wp-image-1960" srcset="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Rosling3-1024x546.jpg 1024w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Rosling3-300x160.jpg 300w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Rosling3-768x410.jpg 768w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Rosling3-1536x819.jpg 1536w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/Rosling3.jpg 1567w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man nur einmal die Entwicklung seit 1970 betrachtet, wird deutlich, wie sehr die Globalisierung dazu beigetragen hat, Menschen aus der Armut herauszuholen. So lebten noch 1970 45 Prozent der Weltbevölkerung in extremer Armut, d. h. von weniger als 2 US-Dollar am Tag (die Weltbank definiert 1,90 Dollar am Tag als absolute Armut“), 1980 waren es 43 Prozent, 1990 39 Prozent und 2000 noch 31 Prozent. In den ersten zehn Jahren des 21. Jahrhundert sank der Anteil der Menschen, die mit weniger als 2 Dollar am Tag auskommen müssen, auf 19 Prozent; 2021 lag er bei 10 Prozent.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vermögensteuer bedeutete Eingriff in die Substanz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dies vorausgeschickt: Sicher, es gibt die enormen Vermögenszuwächse etwa bei den Eigentümern von Online-Diensten, Tech-Plattformen und Pharmaunternehmen. Repräsentativ für alle sogenannten „Reichen“ sind sie nicht. Natürlich dürfte es dem Besitzer von 100 Millionen nicht allzu viel ausmachen, wenn er jährlich 2 Prozent abgeben muss, oder dem Besitzer von 100 Milliarden, wenn er 5 Prozent jährlich zahlen soll (das sind die Prozentzahlen, die die Initiatoren von <em>In Tax We Trust </em>fordern).</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="991" height="616" src="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/IW_Auswirkung-einer-Vermoegensteuer-auf-Unternehmen.jpg" alt="Auswirkungen einer Vermögensteuer von 1 Prozent auf die Steuerbelastung von Unternehmen" class="wp-image-1963" srcset="https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/IW_Auswirkung-einer-Vermoegensteuer-auf-Unternehmen.jpg 991w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/IW_Auswirkung-einer-Vermoegensteuer-auf-Unternehmen-300x186.jpg 300w, https://vermoegensperspektiven.de/wp-content/uploads/2022/09/IW_Auswirkung-einer-Vermoegensteuer-auf-Unternehmen-768x477.jpg 768w" sizes="(max-width: 991px) 100vw, 991px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Hund liegt aber woanders begraben, denn unsere wirklich Reichen in Deutschland sind mittelständische Unternehmer, deren wesentliches Vermögen im Unternehmen gebunden ist“, schreibe ich in meiner Kolumne. Da die Eigentümer solcher Unternehmen in der Regel privat nicht über genug Barmittel verfügen, um erhöhte Erbschaft- oder Vermögensteuern bezahlen zu können, müssten sie dem Unternehmen Eigenkapital entziehen.&nbsp;Das wäre ein folgenschwerer Eingriff in die Substanz.</p>



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		<title>Eigenschaften für den Vermögensaufbau &#124; Kolumne Geld &#038; Werte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Frhr. von Bechtolsheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2021 11:19:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Club der Reichen]]></category>
		<category><![CDATA[erfolgreiche Unternehmer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven</a><br />
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<a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven - Journal für die Diskussion der gesellschaftlichen Aspekte von Vermögen.</a></p>
<p>Gibt es bestimmte Eigenschaften für den Vermögensaufbau? Wenn ja, welche sind das? Obwohl das Bibelwort „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt“ den meisten geläufig sein dürfte, streben weltweit Menschen die Zugehörigkeit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de/eigenschaften-fuer-den-vermoegensaufbau/">Eigenschaften für den Vermögensaufbau | Kolumne Geld &#038; Werte</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven</a> und wurde geschrieben von <a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de/author/christianbechtolsheim/">Christian Frhr. von Bechtolsheim</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven</a><br />
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<a rel="nofollow" href="https://vermoegensperspektiven.de">Vermögensperspektiven - Journal für die Diskussion der gesellschaftlichen Aspekte von Vermögen.</a></p>

<p class="wp-block-paragraph">Gibt es bestimmte Eigenschaften für den Vermögensaufbau? Wenn ja, welche sind das? Obwohl das Bibelwort „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt“ den meisten geläufig sein dürfte, streben weltweit Menschen die Zugehörigkeit zum „Club der Reichen“ an. Die Vorstellung eines Lebens in Luxus und Selbstbestimmung bleibt ein Ziel und Antrieb für menschliches Hoffen und Handeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch was ist das überhaupt für ein „Club“? Was haben die vermeintlich glücklichen Mitglieder gemein? Gibt es den gemeinsamen Nenner überhaupt, der Erben, Glückskinder und Selfmade-Millionäre vereint?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst ist festzuhalten, dass der Ursprung nahezu aller wirklich großen Vermögen in unternehmerischem Handeln liegt. Egal, ob wir geerbt oder es selbst aufgebaut haben, es gehört Energie, Cleverness und Fortune dazu, es zu begründen, aber auch es zu behalten. Goethes „was Du ererbt von Deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen“ gilt heute ebenso, wie vor mehr als 200 Jahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein heutiger Exkurs soll allerdings vorwiegend die Eigenschaften beleuchten, die man benötigt, um ein Vermögen aufzubauen. Ich werde hier auch keine Statistiken bemühen, sondern meine persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse einbringen.</p>



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